Die Speaker*innen

Kathrin

Soll ich mein Stu­di­um wirk­lich wei­ter machen? Immer nur knapp bestehen oder durch­fal­len. Erfüllt mich das wirk­lich für die nächs­ten Jahre?

Nach zwei Semes­tern hat sich Kath­rin ent­schie­den, ihr Stu­di­um abzu­bre­chen ohne einen Plan B zu haben. So lang­sam fin­det sie ihren Weg, obwohl sie sich immer noch nicht sicher ist, ob ein Stu­di­um über­haupt das Rich­ti­ge für sie ist.

Şeyma

Der Anfang war schön: Ein tol­ler Mas­ter, der Şey­ma ins Aus­land bringt und ihr einen dop­pel­ten Abschluss besche­ren soll. Dann der Wen­de­punkt nach der Rück­kehr nach Deutsch­land: Wenn man regel­mä­ßig schweiß­ge­ba­det aus Alb­träu­men erwacht, die mit der Uni zu tun haben, müss­ten alle Alarm­glo­cken schrill läu­ten. Das taten sie auch, doch Şey­ma igno­rier­te sie gekonnt. „Wenn ich was anfan­ge, brin­ge ich es auch zu Ende!“ – ein Satz, an dem sie fast zer­bro­chen wäre. Eine Geschich­te über die gro­ße Angst vor dem Schei­tern, wie Şey­ma sich ihr aus­lie­fer­te und war­um sie jetzt ihr stärks­ter Skill ist.

Michael

Erst zwei Semes­ter Che­mie, dann der Stu­di­en­wech­sel zu Sozi­al­wis­sen­schaf­ten und letzt­lich doch der Stu­di­en­ab­bruch mit 28, um eine Aus­bil­dung zu machen – trotz Coro­na und Wirtschaftseinbruch.

Micha­el hat schwie­ri­ge Ent­schei­dun­gen in schwie­ri­gen Zei­ten getroffen.

Wie es zu die­sen Umbrü­chen gekom­men ist und wie es ihm damit geht, erzählt er euch bei die­ser Fuck­Up Night.

Tanita

Was will ich eigent­lich? Das ist die Fra­ge, die Tani­ta sich seit Jah­ren zu beant­wor­ten versucht.

Beein­flusst von den Wor­ten ande­rer, den feh­len­den finan­zi­el­len Mit­teln um wei­ter weg zu zie­hen und der Angst kei­ne wirk­li­chen Zukunfts­plä­ne zu haben, beginnt sie ein Stu­di­um. Es folg ein Stu­di­en­gang­wech­sel und ein kla­res beruf­li­ches Ziel: Logo­pä­din. Das Stu­di­um hält nicht was es ver­spricht, aber Tani­ta bleibt irgend­wie dar­in hän­gen und lan­det beruf­lich im sozia­len Bereich. Ein Über­griff mit schwe­rer Ver­let­zung führt zu einer Umori­en­tie­rung. Jetzt stu­diert sie wie­der, etwas ganz ande­res. Mal gucken, ob das das Rich­ti­ge ist.

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